Die Nachfrage nach männlichen Zuchtkälbern lag mit 12 verkauften Tieren auf dem Niveau der Vormärkte. Der Durchschnittspreis lag bei 708 Euro. Der Höchstpreis lag bei 780 Euro.

 

Zuchtkälber weiblich:

Die Nachfrage nach weiblichen Zuchtkälbern war insgesamt zufriedenstellend. Der Durchschnittspreis lag bei 32 verkauften Kälbern bei 326 Euro, was bei einem Durchschnittsgewicht von 102 kg einem Nettopreis von 3,18 Euro/kg entspricht. Die Preise bewegten sich zwischen 150 und 450 Euro.

 

Zuchtbullen:

Der Auftrieb bei den Bullen war mit 10 Tieren auf einem guten Niveau, davon waren 5 natürlich hornlos und davon 2 reinerbig. In den Prüfeinsatz wurden 3 Bullen verkauft. Mit Abstand teuerster Bulle war ein reinerbig hornloser Majestät – Sohn von Familie Mai Zedersdorf. Der Bulle „Maifire“ stammt aus ET und hat die reinerbig hornlose Manolo-Tochter Ida zur Mutter, die mit Top Exterieur und Milchleistung überzeugt. Der Bulle selbst kann neben dem Hornstatus und seinen Zuchtwerten mit einem Euterzuchtwert von 136 glänzen. Den Bullen sicherte sich die Besamungsgenossenschaft Wölsau für 40.000 Euro. Ebenfalls großes Interesse bestand an einem hornlosen Malaga – Sohn von Familie Löhrlein, Wotzendorf. Der Bulle aus ET stammt von einer Hugoboss-Tochter ab und überzeugte mit einem GZW von 128 und Euterzuchtwert von 129. Der Bulle „Milano“ wechselte für 15.000 Euro zur Besamungsstation Greifenberg. Ebenfalls in den Prüfeinsatz wechselte der Vollbruder zu Milano „Malboss“, dieser ging ebenfalls nach Wölsau für 3.500 Euro. Die restlichen 7 Bullen gingen in den Deckeinsatz, der Preis bewegte sich hierbei zwischen 1.850 und 2.500 Euro. Der Gesamtdurchschnittspreis lag bei 7.230 Euro.